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Trotz Internet ist es manchmal nicht das schlechteste, sich für spezielle Bereiche mal ein Fachbuch zu leisten. Zwar steht darin nichts, was nicht auch im Internet oder in den diversen Manuals zu lesen ist, aber in strukturierter und konsumierbarer Form.
Dieses Fachbuch habe ich auf dem Balkon mit diversen alkoholischen Getränken genossen und die relevanten Informationen sind trotzdem hängen geblieben. Das Buch verschafft einen Überblick, wie die Software "Nagios 3" aufgebaut ist, in welche Bereiche es sich teilt und wie an die einzelnen Bereiche (Host-Checks, Contacts, Notifications, Events, ...) herangegangen werden sollte. Die Details und Beispiele im Rahmen der konkreten Umsetzung habe ich dann aber doch wieder aus dem Netz besorgt, weil dort natürlich wesentlich mehr "Platz" ist, auf spezielle Feinheiten einzugehen, auf die ein Buch - und wenn es noch so viele hundert Seiten hat - niemals eingehen kann.
Im Ergebnis ist das Buch also durchaus brauchbar und hat mir in der Praxis weitergeholfen. Wenn auch nicht alleine :)
In "Black Monday" zeichnet der Autor eine Welt, der abrupt das Erdöl ausgeht. Wir alle wissen, dass dieser Tag irgendwann kommen wird, wenn auch nicht so plötzlich wie in diesem Thriller. Die Folgen, die ein geschlossener Erdöl-Hahn für die Zivilisation bedeutet, unterschätzen aber vermutlich die meisten von uns. Nicht nur das Auto streikt. Und Holz zum Heizen ist vielleicht auch noch beizukriegen. Der Autor denkt aber noch einige Ecken weiter.
Der Nachschub an Lebensmitteln bricht zusammen, Medikamente - obwohl tonnenweise in Lagerhäusern - kommen nicht mehr an die, die sie brauchen. Plünderungen sind dieFolge. Es herrscht das Faustrecht. Die Regierung sind binnen kürzester Zeit am Ende. Zwar werden militärisch koordinierte Hilfslieferungen durchgeführt, aber schnell wird klar, dass selbst das astronomische Militärbudget einer USA nicht die gesamte Bevölkerung versorgen kann. Als der Präsident dann das Land in "Zonen" einteilt, muss jeder selbst zusehen, woher er etwas zu essen bekommt. Da wird schonmal eine Polizeistaffel überfallen, um anschließend das erbeutete Polizeipferd übers Feuer zu hängen.
Der Autor zeichnet ein dermaßen plausibles und realistisches Bild dessen, was passieren würde, dass man selbst leicht dazu neigt, den heimischen Lebensmittelvorrat neu zu dimensionieren...
Exzellent!
Ich hatte erst recht hohe Erwartungen an dieses Buch, da ich von der Co-Autorin einige Vorträge zum Thema gesehen und gehört habe, und das Thema derzeit allgemein medial behandelt wird.
Enttäuschenderweise kommt das Buch oftmals über theoretische Philosophie nicht hinaus. Ich vermisse an einigen Stellen den Bezug zur Praxis, zum Alltag der Menschen in diesem Überwachungsstaat. Allerdings werden die psychologischen Zusammenhänge detailliert und plausibel nachvollziehbar erläutert.
Insgesamt leider enttäuschend; es gibt unzählige kostenfreie Vorträge zu diesen Themen im Netz, die sich weniger trocken konsumieren lassen und mehr Bezug zur Praxis behandeln.