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Wieder einmal Action á la Colfer: Im sechsten Band der Artemis-Fowl-Reihe muss Artemis in der Zeit zurückreisen, um seine Mutter vor einer schrecklichen Seuche retten zu können. Er benötigt die Hilfe seiner Elfenfreundin Holly, dem Zentaur Foaly und Nr 1, dem Zauberer, um einen Lemuren zu retten, an dessen Ausrottung er in der Vergangenheit nicht ganz unbeteiligt war...
Ein sechstes Mal gelingt es Eoin Colfer, den Leser zu fesseln und die Existenz der Unterirdischen glaubhaft darzustellen.
Echo ist eine Kratze, das heißt er unterscheidet sich von einer normalen Katze nur darin, dass er zwei Lebern hat. Dies hilft ihm aber leider nicht, als sein Frauchen stirbt und er in den Straßen von Sledwaya auf sich allein gestellt ist. Ausgehungert und verzweifelt geht er einen Pakt mit dem Schrecksenmeister ein: Dieser muss ihm einen Monat lang jeden kulinarischen Wunsch von den Augen ablesen, darf Echo aber nach Ablauf dieses Monats töten und ihm das Fett auskochen.
Lieber einen Monat leben und dann ausgekocht werden als morgen tot auf der Straße liegen, denkt sich Echo.
Ob er es dennoch schafft, dem Vertrag zu entgehen, oder ob der Schrecksenmeister am Ende Echo auskochen darf, um das Kratzenfett für sein Rezept zur Unsterblichkeit zu verwenden, erzählt Walter Moers wieder einmal meisterhaft.
Im Ideenreichtum steht dieser Roman seinen Vorgängern in nichts nach. Die düstere Stimmung hingegen, die den Leser ergreift, erinnert eher an "Die Stadt der träumenden Bücher" als an das eher heitere "Die 13einhalb Leben des Käpt'n Blaubär". Nichtsdestotrotz ein ideenstrotzdender Roman ohne Vergleich, an dem man merkt, dass Walter Moers sein Handwerk wirklich versteht.
Total witziges Buch, für Hardcore-Harry-Potter-Fans vllt ein bisschen zu extrem, aber das Meiste ist niveaulos, schamlos, voll mit Obzönitäten, in einem Wort: lustig