DieNadja

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Die letzten Rezensionen von DieNadja

  • Schiffbruch mit Tiger. —

    Piscine Patel, Sohn eines Zoodirektors im indischen Pondycherry ist Christ, Hindu und Muslim in einem. Nachdem das Schiff, das seine Familie und den halben Zoo nach Kanada bringen sollte, im Meer versinkt, findet sich Pi auf einem Rettungsboot in Gesellschaft einer Hyäne, eines Orang-Utans, eines verletzten Zebras und eines bengalischen Tigers wieder. Nachdem der Tiger Richard Parker alle Lebewesen auf dem Boot bis auf Pi gefressen hat, muss dieser einen Plan entsinnen um diesem Schicksal zu entrinnen.
    Manchem mag das Buch zuviel mit den Eigenheiten von Zootieren gespickt sein, anderen vielleicht die Story zu langatmig vorkommen. Da ich grad Urlaub am Meer machte, fiel es mir leicht in die wundervolle und oftmals auch wirklich komische Welt abzutauchen, die Yann Martel auf einem kleinen Rettungsboot inmitten des Ozeans geschaffen hatte.

  • Dracula — Bram Stoker

    Ohje ohje ohje... ich hatte es wirklich versucht... Da Dracula ja ein wirklicher Klassiker ist, dachte ich mir, dass man es doch einmal mit Bram Stokers Original versuchen sollte. Die Erzählung lebt von Tagebucheinträgen oder Briefen verschiedener Personen, einen wirklichen Erzähler gibt es nicht. Leider hat man das Gefühl, das Bram Stoker seinen Höhepunkt der Geschichte schon recht bald erreicht hat und das Ende ist leider auch ziemlich unspektakulär. Vielleicht war das Buch zur damaligen Zeit ein Meilenstein, aber ich empfand es doch als etwas langatmig und unspektakulär.

  • Biss zum Ende der Nacht — Stephenie Meyer

    Nach dem grandiosen dritten Teil hatte ich sehr viel erwartet vom Ende der "Biss"-Reihe. Leider muss ich sagen, wars mir am Ende dann doch zuviel des Guten. Einfach zuviel Happy End, keiner ist allein, alle sind glücklich. Die Auflösung der ganzen finalen Spannung zwischen Volturi und dem Cullen-Clan mit seinen Freunden war mir auch etwas mager. Da sackte die Spannungskurve plötzlich ins bodenlose und ließ mich mit einem: "Wie das wars jetzt?"-Gefühl zurück. Schade, da hat Stephenie Meyer leider viel Potenzial verschenkt. Was ich allerdings als sehr überraschend und auch positiv empfand, war der Perspektivwechsel auf Jacob mitten im Buch, der sehr dabei half, sich in seinen Schmerz einzufühlen.
    Alles in allem: Hätte man mehr draus machen können, aber ich hab auch schon schlechtere Enden gelesen.