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Die Geschichte des jungen Gustave ist an sich ganz nett, aber oftmals hatte ich das Gefühl, dass die Abenteuer sich etwas zusammenhangslos aneinander reihten. Besser wäre es vielleicht gewesen, wenn Moers ein wenig mehr Stoff zwischen die einzelnen Abenteuern konstruiert hätte. Das Buch war meiner Meinung nach ein wenig zu kurz um eine wirkliche Bindung zum Protagonisten aufzubauen (absolute Ausnahme ist hier der wundervolle Pancho). Allerdings sind die Zeichnungen wirklich großartig, ebenso wie der typisch moersche Humor.
Fazit: Moers kanns besser, aber für zwischendurch reichts.
Piscine Patel, Sohn eines Zoodirektors im indischen Pondycherry ist Christ, Hindu und Muslim in einem. Nachdem das Schiff, das seine Familie und den halben Zoo nach Kanada bringen sollte, im Meer versinkt, findet sich Pi auf einem Rettungsboot in Gesellschaft einer Hyäne, eines Orang-Utans, eines verletzten Zebras und eines bengalischen Tigers wieder. Nachdem der Tiger Richard Parker alle Lebewesen auf dem Boot bis auf Pi gefressen hat, muss dieser einen Plan entsinnen um diesem Schicksal zu entrinnen.
Manchem mag das Buch zuviel mit den Eigenheiten von Zootieren gespickt sein, anderen vielleicht die Story zu langatmig vorkommen. Da ich grad Urlaub am Meer machte, fiel es mir leicht in die wundervolle und oftmals auch wirklich komische Welt abzutauchen, die Yann Martel auf einem kleinen Rettungsboot inmitten des Ozeans geschaffen hatte.
Ohje ohje ohje... ich hatte es wirklich versucht... Da Dracula ja ein wirklicher Klassiker ist, dachte ich mir, dass man es doch einmal mit Bram Stokers Original versuchen sollte. Die Erzählung lebt von Tagebucheinträgen oder Briefen verschiedener Personen, einen wirklichen Erzähler gibt es nicht. Leider hat man das Gefühl, das Bram Stoker seinen Höhepunkt der Geschichte schon recht bald erreicht hat und das Ende ist leider auch ziemlich unspektakulär. Vielleicht war das Buch zur damaligen Zeit ein Meilenstein, aber ich empfand es doch als etwas langatmig und unspektakulär.